außerordentlichen Mitgliederversammlung

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Wann:
15/12/2018 um 13:00
2018-12-15T13:00:00+01:00
2018-12-15T13:15:00+01:00
Wo:
Großer Kursaal
Fischbacher Str. 7
79859 Schluchsee
Deutschland

Liebe Segler- und Seglerinnen,

aufgrund eines erfolgreichen Mitgliederbegehrens berufe ich hiermit kurzfristig für den

15. Dezember 2018 um 13:00 Uhr

eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein. Die geplante Informationsveranstaltung am 8. Dezember fällt aus. Die Information wird jetzt im Rahmen der Mitgliederversammlung erfolgen.

Die Mitgliederversammlung findet im Kurhaus in Schluchsee-Ort, Fischbacher Str. 7. statt.

Die in der Satzung vorgeschriebene Einladungsfrist von 3 Wochen wird gemäß § 12, Punkt 2 der Satzung aufgrund Eilbedürftigkeit entsprechend verkürzt.

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Informationen zu einem neuen Modell zum Betrieb des Seglerhofs
  3. Abwahl des derzeitigen Kassenwartes Matthias Brockerhoff
  4. Wahl eines neuen Kassenwartes (falls aufgrund einer evtl. Abwahl notwendig)
  5. Wahl eines neuen Seglerhofwarts
  6. Wahl eines neuen Jugendwarts

(bitte die Erläuterungen zu den einzelnen TOPs am Ende des Dokuments beachten!)

Da die Abwahl eines Vorstandsmitglieds ein äußerst seltener und gravierender Vorgang ist, der zudem einen weitgehenden Einfluss auf die zukünftige Vorstandsarbeit und vermutlich auch auf das zukünftige Miteinander im Verein haben wird, bitte ich nicht nur die Mitglieder, die den Antrag unterstützt haben, sondern aus naheliegenden Gründen auch alle anderen Mitglieder äußerst eindringlich um unbedingte Teilnahme an dieser Mitgliederversammlung.

Der Vorstand des Segelverein Schluchsee e.V.

Kristian Raue, 1. Vorsitzender

 

Erläuterung zu Top 2. – Informationen zu einem neuen Modell zum Betrieb des Seglerhofs

Konflikte im Umgang mit der Vereinsgastronomie bestehen nicht nur im SVS (übrigens auch schon in der vorherigen Vorstandschaft), sondern in vielen anderen Vereinen mit Gastronomie ebenfalls. Das hat oft zur Folge, dass als letztes Mittel der Streitbeilegung die Vereinsgastronomie an einen vereinsfremden Pächter vergeben wird.

Insofern müsste natürlich auch der SVS-Vorstand ein Pachtmodell prüfen und ggf. den Mitgliedern auf der nächsten Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorlegen.

Auf andere Seite gibt es – und das ist auch für den gesamten Vorstand sehr gut nachvollziehbar – in Teilen der Mitgliedschaft große Vorbehalte gegenüber einem Pachtmodell, in dem ein Vereins-fremder Pächter die Gastronomie übernimmt und in dem dann sowohl die Vereinsidentität als auch der Einfluss der Vereinsmitglieder auf das gastronomische Konzept verloren geht.

Deshalb wurde im Oktober 2018 seitens des Vorstands (auch mit Mitwirkung mit Berthold Werner und Theo Hummel) begonnen, an einem Modell zu arbeiten, das die Führung von Segelverein und die Führung vom Gastronomiebetrieb strikt trennt, ohne dass die Segler den Einfluss auf die Gastronomie-Führung verlieren.

Das Modell ist ganz einfach: Der Seglerhof wird verpachtet, aber nicht an einen Gastronomen, sondern an eine neu zu gründender Genossenschaft, deren Genossen ausschließlich Mitglieder des Segelvereins sind. Jedes Mitglied des Segelvereins (außer SVS-Vorstandsmitgliedern) könnte einen Genossenschaftsanteil für einen in der Satzung der Genossenschaft festzulegenden Betrag erwerben.

Die Genossen wählen aus Ihrer Mitte einen Vorstand und der Vorstand stellt einen/eine Wirt/Wirtin ein (das kann z.B. auch Daniela Müller sein). Nur die Genossen und der von den Genossen gewählte Genossenschafts-Vorstand bestimmen die Personalbesetzung und die Abläufe im Seglerhof.

Die einzige Schnittstelle zwischen Segelverein und der neuen Genossenschaft ist ein noch auszuhandelnder Pachtvertrag. Ansonsten kann, wie gesagt, die Seglerhof-Führung entsprechend

den Vorgaben der Genossen (nicht des SVS-Vorstands!) frei schalten und walten. Und der SVS-Vorstand könnte sich unter dem neuen Modell erstmalig wieder auf die reinen Segelvereinsthemen konzentrieren.

Kurzum: Alle Mitglieder, denen der Seglerhof sehr am Herzen liegt, werden Genossenschaftsmitglieder und können auf diese Weise einen direkten Einfluss ausüben. Der Vorstand des SVS ist draußen und kümmert sich um die seglerischen Belange.

Das Modell kann nach unseren Erkundigungen innerhalb von 6 bis 12 Wochen und damit in jedem Fall rechtzeitig zur Saison 2019 vollständig implementiert werden. Dieses Modell wollen wir am 15. Dezember detaillierter vorstellen.

Wie schon in den beiden vorherigen Rundbriefen geschehen, möchte ich alle Beteiligten dazu aufrufen, dieses Modell wohlwollend zu prüfen und konstruktiv und mit gutem Willen an der Umsetzung mitzuarbeiten.

Ich bin sicher, dass durch dieses Modell die Konflikte um die operative Führung des Seglerhofs deutlich und dauerhaft abnehmen werden. Alle Beteiligten des Konflikts könnten ihr Gesicht wahren, denn jeder hätte aus einer sachlichen Perspektive betrachtet, seine Ziele erreicht.

Mit dem neuen Modell wäre ein bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigen Wiederherstellung des Vereinsfriedens geschafft.

Erläuterung zu Top 3. (und ggfs. zu Top 4.)

Diese Tagesordnungspunkte erfolgen aufgrund eines erfolgreichen Mitgliederbegehrens, das wie folgt begründet wurde.

Obwohl den Forderungen von Matthias Brockerhoff ihn zu entlasten durch den Einsatz des Seglerhofwartes Theo Hummel nachgekommen, unterläuft er laufend deren Kompetenz und mischt sich nach wie vor erheblich in die Belange von ihm und der Seglerhofwirtin Daniela Müller ein. Und dies trotz eines erstmal positiven Betriebsergebnisses in 2018 (rd. € 25.000 Roherlös). Sowohl Theo Hummel als Seglerhofwart als auch Daniela Müller als Seglerhofwirtin setzen Ihre Arbeit nur unter der Voraussetzung fort, dass Matthias Brockerhoff nicht mehr als Kassenwart oder in einer anderen Funktion im Vorstand des SVS tätig ist.“

Erläuterung zu 5.

Der Seglerhofwart Theo Hummel hat seinen Rücktritt zum 31.12.2018 erklärt.

Erläuterung zu 6.

Der Jugendwart Eduard Albrecht hat seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung erklärt.