Ergebnisse 12. Lauf Sommerregatta 2017

Ergebnisse
Gesamtwertung allgemeine Klassen, ohne Streicher
Gesamtwertung Opti, ohne Streicher

Was hatten wir schon wieder ein Glück mit dem Wetter?
Tagelang wurde uns nasses und kaltes Wetter vorausgesagt,
dass schon zu befürchten war, die Teilnehmerzahl würde sehr überschaubar sein.
Aber es kam anders, die Sonne zeigte sich von der besten Seite, auch wenn es nicht
mehr für sommerliche Temperaturen reichte. Und der Wind, wir haben lange darauf
gewartet, wehte zum Start recht gleichmäßig aus Ost- Südost, leider nur mit ein bis
zwei Beaufort.

Das schöne Wetter und das Training der Optis und Laser bescherte uns ein Teilnehmerfeld
von 27 Booten, weshalb es an der Startlinie dementsprechend eng wurde.
Da die rechte Seite zum Startzeitpunkt leicht begünstigt war, tummelte sich hier auch
beinahe das gesamte Feld. Unsere Laser offensichtlich durch das Training geschult und
motiviert dicht an dicht, direkt in der ersten Reihe. Logischerweise bot es sich an,
auf Steuerbordschlag (alt = Backbordbug) zu starten, was die Meisten dann auch taten.
Leider verlor einer der Steuerleute nach dem Start die Übersicht und wendete auf Bachbordschlag,
was zur Kollision mit dem Trimaran von Team Raue führte, der wegen der geringen Entfernung
und in Luv liegender Boote und Boje nicht ausweichen konnte.

Glücklicherweise blieb es bei einem geringen Sachschaden. Aber es zeigt, wie wichtig
eine Rundumwahrnehmung ist, vor allem vor Manövern, während und nach denen man
sich von anderen Booten freihalten muss. Dass sich hier zu diesem Zeitpunkt ein Opti
aufgehalten haben soll, wäre als sehr leichtsinnig zu bezeichnen und wird bitte nicht
wiederholt. Der empfohlene Abstand der Optis beim Start der allgemeinen Klassen
ist ca. 20 Meter von der Startlinie! Woran sich die Meisten auch löblicherweise gehalten haben.

Da Team Raue am Start ausgebremst wurde, war es dann auch nicht bei den üblichen
Verdächtigen dabei, die aufgrund ihrer Geschwindigkeit in der Lage sind, sofort dem
Feld zu enteilen. So waren es dann Christian Stock und Team Moser, welche mit gelungenem
Start quasi sofort in Führung lagen. Gefolgt von Team Melges, Team Müller und Team Wünsch,
waren es die schnellen Boote, die der Zone mit nachlassendem Wind enteilen konnten und
für kurze Zeit mit etwas mehr Wind in der Kaiserbucht belohnt wurden.

Dank ungünstiger Seitenwahl auf der Kreuz war der Abstand von Team Melges
zum Führungsduo an der Luvtonne schon veritabel, fast uneinholbar, aber auf
dem anschließendem achterlichen Kurs kam es, diesmal mit der glücklicheren
Seitenwahl, doch zum Wechsel an der Spitze und die Führung musste bis ins Ziel
nicht mehr abgegeben werden, obwohl es auf den letzten Metern noch einmal
recht knapp wurde. Da es im Laufe des Rennens eine eher abflauende Tendenz gab,
verloren vor allem die hinten liegenden Boote an Metern und es blieben die großen
Überraschungen nach der Yardstickberechnung aus.

Vielen Dank an die fleißigen Fotografen!