Ergebnisse Segelschule Schluchsee Cup 2017

Ergebnisse

Leider glänzte der Segelschule Schluchsee Cup in diesem Jahr nicht gerade mit hohen Teilnehmerzahlen.
Von den 14 Meldungen blieben durch zwei Absagen, eine davon gesundheitlich bedingt, und einem Umstieg des einzigen gemeldeten Einhandseglers auf eine Streamline, tatsächlich nur 11 Boote, die an den Start gingen. Maximale Anzahl von Booten in einer Yardstickgruppe = 4. Gedränge an der Startlinie gab es somit schon mal nicht.

Immerhin hielt das Wetter sich an eine günstigere, der vielfältigen Prognosen.
Auch wenn es gegen Ende der Regatta anders aussah. Das südöstlich aufkommende
Gewitter zog zwar schlussendlich vorbei, aber man konnte in seiner Nähe schon eine
deutliche Windzunahme feststellen. Und es sah nach jeder Menge Regen aus.
Eine gute Entscheidung unserer Stegmannschaft, das Rennen sicherheitshalber
für die noch auf dem Kurs befindlichen Segler vorzeitig zu beenden,
als die ersten Blitze zu sehen waren. Zumal es aussah,
als würde der See in die Zange genommen werden.
Auch aus Westen sahen die Wolken bedrohlich aus.

Die Starts der verschiedenen Yardstickgruppen, erfolgten bei Wind in homöopathischen Dosen aus
Richtung Südwest -West bis Nord. Während bei den ersten beiden Gruppen noch ein leichtes Kräuseln
einen Hauch Wind verriet, war bei der schnellsten und letzten Gruppe mit den Streamline’s ein
großer Bereich um die Startlinie herum spiegelglatt. Wind war eigentlich nicht mehr feststellbar
und die 5 Minuten Vorbereitungszeit gerade ausreichend, um an die Startlinie zu „treiben“.

Die Aussicht in Richtung der ersten Boje verhieß aber wieder Wind, also würde vermutlich
das Elend bald vorbei sein. Wandert dann so eine Bö gemächlich über den Teich auf einen
zu und erreicht endlich das Flauteloch, ist es immer wieder erstaunlich, wie sehr es eine bis dahin eng zusammenliegende Gruppe von Booten auseinanderreißen kann. Für Manche in so einer Parkposition,
ohne Wissen wann man abgeholt wird, ein „verheißungsvoller“ Auftakt. Aber wie heißt es so schön,
allein der olympisch Gedanke zählt, also Zähne zusammen beißen und durch. Hin und wieder führen die wechselnden Windverhältnisse ja auch zu so etwas, wie ausgleichender Gerechtigkeit.
Man muss einfach nur Geduld haben. Im Lauf des Rennens konnte dann wohl jeder von sich behaupten,
in mindestens einem Flauteloch gesteckt zu haben und einige heftige Dreher bis hin zu Nordost erlebt zu haben.
Dazu noch Wechsel von Nieselregen und Sonnenschein, eines war klar, dieser Weg würde kein leichter sein und schnell auch nicht.

Dass man durch das fast permanente Flauteloch, mit Neigung zu drehenden Winden, auf Höhe der Schwimmstege bis rüber zur Untiefe, bei zwei Runden gleich mehrfach hindurch muss, sorgte vermutlich für die frühe Aufgabe eines Bootes, dass leider schon am Start mit einem 15 Minuten Handicap wegen Verspätung belastet war. An dieser Stelle eine Anregung! Ich empfehle jedem Boot mindestens ein Paddel oder ein anderes, geeignetes Vortriebmittel an Bord zu führen. Nicht wegen dem Zuspätkommen zu einem Start. Nein, aus Sicherheitsgründen!

Wie schließlich ausging, kann man ja der Ergebnisliste entnehmen.
Wer noch ein paar Sätze zum Geschehen an der Spitze beisteuern kann, möge sich gerne an mich wenden.
Wer Bilder haben möchte, auch bitte an mich wenden.
Sportwart@segelverein-schluchsee.de